Bohnen-Spinat-Suppe

Auf der Suche nach neuen Ideen die mir auch meine kleine Tochter abnimmt habe ich Heute einfach mal eine “andere Bohnensuppe” zusammengekocht. Da ich immer wieder nach einem Rezept gefragt werde und ich mich später nie erinnern kann wie ich das gekocht habe … schreibe ich es nun nieder ;)
Also: einen dreiviertel Beutel Tiefkühl-Bohnen zusammen mit 5 mehligkochenden Kartoffeln in einen Topf Wasser geben und das Salz nicht vergessen. Während dies weich kocht (20min) schneide ich Zwiebel und geräucherte Knachwurt klein und brate das in Schmalz an, am Ende des Anbratens noch 2 fein geschnittene Knoblauchzehen dazugeben.
Der Kindertrick beginnt jetzt: ich nehme die Hälfte der Bohnen raus und gebe noch ca. 200g feinen Spinat (kann auch Tiefkühl sein) dazu. Kurz aufkochen und dann pürriere die restlichen Bohnen mit den Kartoffeln und gebe danach einen Becher (glaube 150g oder 200 g hat einer) Schmelzkäse und 1 Glas Rinderbrühe hinzu. Die weggenommenen Bohnen wieder rein, dazu noch die angebratenen Würstchen und Zwiebeln, 1/4 l Buttermilch dazu und heiß ziehen lassen. Mit genügend Pfeffer und etwas Currypulver abschmecken, wer das nicht mag kann auch traditionell Bohnenkraut nehmen.
Da bekanntlich unsere Tochter die Bohnen rausliest … bin ich ihr dabei gern behilflich, die Hälfte jedoch hat sie voller Genuß in pürrierter Form sehr lecker gefunden.

Grießbrei

Da es für mich erstaunlich war, das man Grießbrei als Fertigmischung in Tüten kauft (das für fast 2 Eur0 !), nun mal das für jede Unhausfrau einfache Rezept:
500 ml Milch erwärmen, 3 Eßlöffel Zucker und 6 Eßlöffel Grieß sowie 1 kleine Prise Salz hinzugeben, öfters umrühren … fertig. Wichtig: langsam erwärmen und nicht kochen lassen, sobald das alles fester wird: gleich vom Herd nehmen. Ich hoffe damit die Grießfertigmischungen aus unserem Haushalt sowie aus den Supermarktregalen zu verbannen … oder jedenfalls meinen Beitrag dazu geleistet zu haben.

Apfelrotkohl

Mein einfaches Thüringer Apfelrotkohl:
1 Rotkohl klein schneiden, in Butterschmalz mit einer halben Zwiebel leicht andünsten. Dazu gebe ich in meinen Schmortopf 1 Apfel in kleine Stücke geschnitten, 2 Nelken und 2 Looberblätter, einen Schuß Essig und einen sehr vollen Eßlöffel Zucker. Alles schön im Topf schmoren lassen, fertig !

Ciabatta

1 Kg Mehl 550
1 x Anatura Dinkel-Sauerteig (15g)
1 Würfel Hefe
700 ml Wasser
1 EL Zucker
1 EL Meersalz
5 EL Olivenöl
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Die Hefe in 700 ml handwarmen Wasser auflösen, dazu alle Zutaten geben und mit Knethaken mindestens 5 Minuten verrühren. Das ganze mache ich einer sehr großen Plastikschüssel, damit der Teig nicht so stark kleben bleibt. Nach den Kneten den Teig in der Schüssel (mit einem Handtuch abdecken!) 2h gehen lassen. Möglichst ein einer ruhigen warmen Ecke, und immer fein auf die Pfoten hauen falls jemand nachschauen will.
Nach den 2h die Arbeitsfläche mit Mehl bestäuben und den Teig darauf stülpen. Jetzt alles mit möglichst wenigen Handgriffen (damit alles fluffig bleibt) in 6 Teile trennen, je 3 auf ein leicht mehliges Backblech legen, mit etwas Olivenöl besprenkeln und nochmals 20 min ruhen lassen. Den Ofen auf 200 Grad in der Zwischenzeit vorheizen und dann rein damit. Nach ca. 20 Minuten sind die leckeren Brote fertig gebacken.
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Pimp my Ciabatta
1) Zwiebelciabatta
Ganz easy: 1 große Zwiebel würfeln, in ein wenig Öl knusprig anbraten und am Ende des Teig vermischens mit dazugeben. Fertig und köstlich !
2) Tomatenciabatta
Getrocknete Tomaten klein würfeln und ebenso wie bei den Zwiebeln am Ende mit dazugeben.
Ich bestreue bei dieser Variante das Brot noch vor dem Backen mit einer italienischen Kräutermischung.

Und jetzt: schmecken lassen !